BTM 2026: Masterclass mit Fanni Pigniczki

Fanni Pigniczki leitete die Masterclass beim Berlin Team Masters 2026 (Foto: Dirk Zimmermann)
Konzentriert folgen knapp 50 Gymnastinnen und einige Trainerinnen den Ausführungen einer prominenten Gymnastin beim diesjährigen Berlin Team Masters im Februar im Horst-Korber-Sportzentrum. Die Ungarin Fanni Pigniczki ist diejenige, die die exklusive Masterclass durchführt. Als Teilnehmerin der Olympischen Spiele 2020 und 2024 hat sie wertvolle Tipps dabei:
Mit Ball, Reifen und Keulen zeigt sie erst Grundgeräte-Techniken, dann originelle Übergänge und passende Verbindungselemente. Rollen über den Körper, Fangen ohne Blickkontakt – manches, was beim Wettkampf spektakulär aussieht, ist eigentlich nur perfektes technisches Können. Sie erklärt die Übungen auf Englisch, lobt einzelne Gymnastinnen, korrigiert, gibt wertvollen Input. Geduldig wiederholt die gastgebende Gymnastin ihre Präsentationen und Ideen.
Etwa eineinhalb Stunden herrscht eine kreativ-aktive Atmosphäre in der Sporthalle.
Mit dabei sind auch sechs Gymnastinnen der AK 10 vom SCC Berlin. Zusammen mit ihrer Trainerin über sie fleißig die Elemente, die natürlich nicht sofort gelingen, aber gute Anregungen für eigene Übungen sind. Trainerin Patricia Borsanyi aus Ungarn: „Ich kenne Fanni, wir haben zusammen in der gleichen Nationalmannschaft geturnt. Als wir hörten, dass sie hier beim Team Masters ist, war klar, dass ich mit meinen Gymnastinnen auch mit dabei bin.“
Fanni Pigniczki im Fazit: „Die Masterclass war sehr gut. Vor allem die große Begeisterung bei den teilnehmenden Gymnastinnen zu sehen und wie motiviert sie sind – das war echt Wow! Die Veranstalter sollen diese Masterclass unbedingt im Programm behalten, weil man dadurch sehr viele Rückmeldungen bekommt und viel positive Motivation weitergeben kann.“
Nach der Masterclass nimmt sich die Ungarin ganz viel Zeit, um die vielen Autogramm- und Foto-Wünsche der Nachwuchs-Gymnastinnen zu erfüllen.
Ob sie demnächst wieder ins Wettkampf-Geschehen einsteigt, kann Fanni im Moment noch nicht sagen. „Ich fange gerade nach einer Verletzung wieder an zu turnen und muss sehen, wie meine Genesung verläuft. Aber ich habe das Gefühl, dass ich noch die Kraft habe, weiterzumachen, mein Bestes zu geben und mich noch weiter zu verbessern.“
Weitere Quellenangaben / Informationen zum Artikel:
BewegtBerlin/Gritt Ockert, Foto: Dirk Zimmermann